* Eine Woche Waldviertel mit Standquartier in Gmünd

vom 27. April bis 4. Mai 2019

Gmünd ist eine sehr hübsche, ehemalige Grenzstadt, die nach dem Fall des Eisernen Vorhanges sichtlich aufgeblüht ist. Der Stadtplatz mit den beiden wunderschönen Sgraffitohäusern, gute Gastronomie, der NatURknallweg durch den Stadtpark am Schloss vorbei, die alte Pfarrkirche St. Stephan, und die Riesensteine („Verschwundenes Gebirge“) im Wehr der Lainsitz, dem alten Grenzfluss.

Die alte Pfarrkirche St. Stephan aus dem 13. Jhdt
Das Schloss in Gmünd
„Verschwundenes Gebirge“ im Bodenstorfer Wehr in Gmünd

Schloss Waldreichs zu finden erweist sich als etwas kompliziert, da es in entgegengesetzer Richtung auch einen Ort Waldreichs gibt. Es gibt dort viel Information über die Falknerei, einen sehr gepflegten Greifvogel-und Eulenpark, und ein sehr einladendes Schlossstüberl.

Ordentlich aufgehäufelte Kartoffeläcker vielerorts
Viel Holz, viel Borkenkäfer…man leidet mit den Waldbesitzern mit
Wir erreichen Schloss Waldreichs
Schneeeule
Uhu
Sibierischer Uhu
Säge-Diener > Szegediner
Schank-Hai > Shanghai

Ein Abstecher nach Tschechien, nach Holasovice (Weltkulturerbe), ist nicht sehr attraktiv. Ausserdem hat es geregnet. Dort angekommen, kein Geld und daher können wir auch nicht einkehren. Mit dem Navi kein Problem : einfach Bankomat eingeben, Geld abheben, und in Nove Hrady finden wir dann auch ein nettes Lokal.

Unser nächstes Ziel ist das Zisterzienserstift Zwettl. Bei regnerischem Wetter beginnen wir mit der Besichtigung, und schliessen uns dann einer Führung an. Ein sehr beeindruckendes Kloster mit einer wunderschönen Barockkirche. Die überreich am Altar angebrachten Figuren sind aus (leichtem) Lindenholz mit weisser Fassung. Das angeschlossene Stiftstüberl hält was es verspricht.

Die mächtigen Fundamente des Klosters
Kreuzgang
Kapitelsaal
Dieser Teil des Kreuzganges diente dem Lesen und war mit Fenstern versehen
Der Brunnen des Stiftes
Alte Ansicht des Stiftes
Eingang in die Kirche
22 m hoch ist das Kirchenschiff
Petrus
Lindenholz mit weisser Fassung
Eine der Kreuzwegtafeln
Wunderschöne Elfenbeinmadonna aus der Schatzkammer
Bischofstab, ebenfalls eine feine Elfenbeinarbeit

Der nächste Tag ist ein wunderschön sonniger, und wir fahren zur Rosenburg. Ein Renaissance Schloss mit einem riesengrossen Tournierplatz. Auch eine Falknerei, eine Waffensammlung, und Museum gibt es. Die schönen Schlossschenke sorgt bestens für das leibliche Wohl. Das Schloss ist in Familienbesitz der Grafen Hoyos.

Der Tournierplatz
Bibliothek
Marmorsaal
Sitzungssaal
Eines der vielen hübschen Details an einer der Kassettendecken
Rapsfelder, bei Sonne viel schöner
Unmengen von Holz säumen die Strassen

Wieder ein sonniger Morgen, und wir fahren ins Stift Altenburg, wirklich ein kulturelles Highlight. Das Stift feiert 875 Jahre seines Bestehens, und hat sich gar prächtig herausgeputzt. Die Sala Terrena ein Freskentraum, die wuchtigen Fundamente des Klosters, die Kaiserstiege, die herrliche Barockkirche….. das Auge ist wirklich gefordert.

Alte Ansicht des Stiftes
Abgang zur Sala Terrena
Putto am Geländer der Kaiserstiege
Eines der renovierten Kaiserzimmer, in denen nie kaiserlicher Besuch gewohnt hat.
Das Bild zeigt den Abt Much, dem das Kloster seine jetztige Ausdehnung und Pracht verdankt.
Die Chronistin
Wieder wunderbare Fresken auf der Stiege zur Krypta
Die wunderschöne Krypta
Wo geht es als nächstes hin ? Das Navi ist eine grosse Hilfe bei der Planung

Am letzten Tag geht es dann noch einmal nach Tschechien, in das hübsche Städtchen Trebon ( mit Stadtplatz und Schloss und schöner Altstadt ). Leider regnet es. Dann wollen wir noch nach Heidenreichstein, zur besten Blunz’n Österreichs, zum Metzger Edlinger ( war wirklich sehr gut, die Blunz’n ), und abschliessend steuern wir Weitra an. Das Schloss ist in privater Hand, und am Stadtplatz wirbt ein Laufevent für „Kunden“. Wir sind hungrig und wenden uns der Gastronomie zu.